Autogenes Training, Tool gegen Stress

In diesem Blogartikel möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie Stress durch autogenes Training abbauen. Dazu werden wir erklären, was autogenes Training ist. Im Anschluss erläutern wir, wie es wirkt und wie Sie es in Ihrem Alltag einsetzen können.

Der Fokus auf einen menschliche Pupille. Autogenes Training, Tool gegen Stress

Was ist Autogenes Training?

Das autogene Training ist eine Entspannungsmethode für Körper und Geist. Die Methode wurde 1932 von dem deutschen Arzt Johannes H. Schultz entwickelt. Schultz hatte sich lange mit der Hypnose beschäftigt und kannte die Wirkung von Suggestionen. Sein Ziel war es, sich ohne aktive Unterstützung von außen in den Zustand der Entspannung zu versetzen.

Autogenes Training gilt als eine Form der Selbsthypnose, die eine Veränderung der körperlichen und vegetativen Funktionen zur Folge hat. Dazu zählen insbesondere die Durchblutung, der Pulsschlag und die Atmung, die in einen Ruhezustand versetzt werden. Im Vergleich zur progressiven Muskelentspannung erreicht man den Zielzustand nicht indirekt über einen willkürlichen Prozess. Vielmehr gelangt man hier direkt über gedankliche Konzentration zur Ruhe.

Wie wirkt Autogenes Training auf meinen Organismus?

Bereits in einer Studie von Stetter und Kupper 1998 wurde bewiesen, dass Autogenes Training positive Effekte auf folgende psychosomatische Fehlfunktionen hat:

  • Asthma
  • Bluthochdruck
  • Störungen im Muskeltonus
  • Darmkrankheiten
  • Grüner Star
  • Neurodermitis

Ferner wurde bewiesen, dass Autogenes Training unterstützend für Schlafbeschwerden, Angststörungen oder zur Vorbereitung der Geburt eingesetzt werden kann. Selbst für Kopfschmerzen konnte ein positiver Effekt nachgewiesen werden. Schauen Sie sich auch unseren Artikel zum Thema Health Coaching für Führungskräfte an.

Des Weiteren konnten diverse Studien positive Effekte auf die Stimmung (u. a. auch bei depressiven Verstimmungen) und die subjektive Lebensqualität belegen. Haben Sie schon mal unseren Artikel über Burn-out gelesen?

Es gibt allerdings auch Kontraindikatoren. Dazu zählen exogene, akute schizophrene oder affektive Psychose. Ferner kann man die Therapiebereitschaft vieler Patienten verbessern, sofern man die therapeutischen Angebote um Autogenes Training als zusätzliches Angebot erweitert. Autogenes Training ist ein wirksamer und sinnvoller Bestandteil präventiver, rehabilitativer oder therapeutischer Maßnahmen und kann nicht zuletzt Bestandteil therapeutischer Maßnahmen sein, die die Naturheilkunde einschließen. Auch im Health Coaching findet diese Methode regelmäßig Anwendung.

Wie sieht das Training in der Praxis aus?

Dieses Training führt man im Sitzen oder im Liegen aus, mittlerweile kann Ihr Coach Sie dabei auch Online unterstützen. Mit bestimmten Sätzen wird der Fokus auf bestimmte Körperteile oder sonstige Vorgänge im Körper bzw. Geist gelenkt. Indem man diese Formeln mehrfach wiederholt, stellt sich – nach einiger Trainingszeit, am besten unter Anleitung – der Entspannungszustand automatisch ein. Die Anleitung kann mit erfahrenen Trainern oder auch mit kostenlosen Videos und Audioaufnahmen stattfinden. Unsere Experten erklären Ihnen gerne unseren Ansatz. Autogenes Training, Tool gegen Stress!

Die erste Phase dient zur Beeinflussung von körperlichen Vorgängen.

Zu den Grundübungen gehören:

  1. Schwereübung: Ausgehend von einem Körperteil, lernt die praktizierende Person die Vorstellung der Schwere. Die sich auf den gesamten Körper erstreckende Schwere dient der allgemeinen Beruhigung. Eine mögliche Übungsformel lautet: „Der rechte Arm ist schwer“.
  2. Wärmeübung: Die übende Person stellt sich vor, dass sich ein Körperteil warm anfühlt. Die Wärmeübung hat eine Erweiterung der Blutgefäße zur Folge sowie eine Beruhigung. Eine mögliche Übungsformel lautet: „Der rechte Arm ist ganz warm“.
  3. Herzübung: Durch Konzentration auf den Herzschlag beruhigt sich dieser. Eine mögliche Übungsformel lautet: „Das Herz schlägt ganz ruhig und gleichmäßig“.
  4. Atemübung: Sie wirkt ausgleichend auf die Atemfrequenz. Eine mögliche Übungsformel lautet: „Atmung ganz ruhig“.
  5. Sonnengeflechtsübung: Die Gedanken richten sich auf eine Entspannung und Harmonisierung der Verdauungsorgane. Eine mögliche Übungsformel lautet: „Sonnengeflecht strömend warm“.
  6. Kopfübung: Durch Selbstvorstellung wird hierbei der Kopf kühl und klar. Eine mögliche Übungsformel lautet: „Stirn angenehm kühl“.

Die zweite Phase des Trainings bedient sich einer Wach-Traum-Technik. Dabei entwickelt man durch Anleitung Bilder mit der eigenen Vorstellungskraft, die anschließend ins Bewusstsein gelangen und so reflektiert werden können. Diese Wach-Traum-Technik ermöglicht nicht nur eine vertiefte Selbsterkenntnis. Führt das Autogene Training ein ausgebildeter Psychotherapeut durch, kann die Methode auch eine Möglichkeit zur Konfliktbewältigung und zum Aufzeigen neuer Lösungswege sein. Schauen Sie sich auch unseren Artikel zum Thema Teambuilding auf unserem Blog an. Bei Fragen nehmen Sie jederzeit Kontakt mit uns auf.

Was ist Autogenes Training und wie funktioniert es?

Autogenes Training ist eine Entspannungstechnik, die auf der Vorstellung beruht, dass der Körper in der Lage ist, sich selbst zu heilen und zu regenerieren. Es besteht aus einer Reihe von Visualisierungs- und Konzentrationstechniken, mit denen der Übende lernt, seinen Körper zu entspannen, seine Atmung zu regulieren und positive Affirmationen zu wiederholen. Durch regelmäßiges Training können Stress, Ängste und körperliche Beschwerden abgebaut werden.

Was sind die Vorteile von Autogenem Training?

Autogenes Training hat viele Vorteile. Es kann dazu beitragen, Stress und Angst abzubauen, den Schlaf zu verbessern, die körperliche Gesundheit zu fördern, das Selbstvertrauen und die emotionale Stabilität zu steigern und die kognitive Funktion zu verbessern. Autogenes Training kann auch zur Verbesserung der kreativen Leistung, der sportlichen Leistung, der mentalen Stärke und des allgemeinen Wohlbefindens beitragen.

Wie kann man Autogenes Training erlernen?

Autogenes Training kann unter Anleitung eines qualifizierten Trainers oder durch das Studium von Büchern, Online-Kursen oder Videos erlernt werden. Die Technik besteht aus sechs Grundübungen, die Körper und Geist entspannen. Es ist wichtig, regelmäßig und systematisch zu üben, um die Technik zu beherrschen und den Nutzen zu erfahren. Autogenes Training kann auch in einer Gruppe durchgeführt oder in den Alltag integriert werden, um langfristig positive Effekte zu erzielen.

Hier haben Sie ein Beispiel für eine mögliche kostenlose Anwendung:

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