Toxische Kultur im Unternehmen

Wie toxische Führung das Betriebsklima vergiftet – 9 Anzeichen

Mann mit beschriebenen Zetteln auf Augen und Mund - Anzeichen einer toxischen Unternehmenskultur

Das erste Anzeichen einer toxischen Unternehmenskultur – Keine Fehlerkultur

Anzeichen einer toxischen Unternehmenskultur – Toxische Unternehmen sind gefährlich, gefährlich für die Mitarbeiter. Da in toxischen Unternehmen sehr viel Politik betrieben wird, werden Fehler dazu genutzt, um die Reputation von Wettbewerbern systematisch zu zerstören. Dieses Verhalten wird meistens von der Unternehmensleitung vorgelebt und toleriert und von den Mitarbeitern kopiert und imitiert. Einmal angestoßen ist dieser Prozess nur durch radikale und konsequente Veränderungen umkehrbar.

Der Rat des Coaching Institut: Fehler machen wir alle. Führen Sie eine Fehlerkultur in Ihrem Unternehmen ein. Lassen Sie zu, dass Mitarbeiter Neues wagen. Bestrafen Sie Fehler nicht, sondern bestärken Sie Ihre Mitarbeiter Fehler zu machen. Nur so entsteht Vertrauen und ein „Out of the Box“ Denken. Wenn Sie und Ihr Unternehmen dazu bereit sind, können Sie auch einen Schritt drauf legen und in regelmäßigen Abständen den größten Fehler küren. So entsteht eine Lockerheit, die es den Mitarbeitern erlaubt kreativ und motiviert zu bleiben. Die Fehler können auch wertfrei analysiert werden, sodass nicht nur der Mitarbeiter, der den Fehler begangen hat, sondern auch alle anderen daraus lernen können. Lernen Sie rechtzeitig, wie Sie auf Anzeichen einer toxischen Unternehmenskultur reagieren können.

Das zweite Anzeichen einer toxischen Unternehmenskultur – Befehlender Führungsstil

In toxischen Unternehmen dominiert meist der befehlende Führungsstil. Führungskräfte investieren keine Energie und Zeit in Ihre Mitarbeiter. Die Ressourcen, so wie sie von schlechten Führungskräften gesehen werden, müssen einfach funktionieren. Durch Dominanz und Provokation manifestieren schlechte Führungskräfte ihre Macht. Vertrauen und Respekt fehlt vollständig. Mitarbeiter „funktionieren“ in einem solchen System nur und sind nicht bereit die “extra Meile” zu gehen. Eine positive Assoziation mit dem Unternehmen ist schlicht nicht vorhanden.

Der Rat des Coaching Institut: Wenden Sie eher den Emotionalen Führungsstil an. Versuchen Sie zuzuhören, um zu verstehen, nicht um zu antworten. Arbeiten Sie für Ihre Mitarbeiter nicht gegen sie. Seien Sie ein Coach, Mentor und Sparringspartner und unterstützen Sie ihre Mitarbeiter individuell. Ihre Mitarbeiter werden Ihnen das mit einer massiven Effektivitätssteigerung danken. So geben Sie den Mitarbeitern das Gefühl sich entfalten zu können ohne ständig Angst vor einer unangenehmen Konsequenz haben zu müssen.

Das dritte Anzeichen einer toxischen UnternehmenskulturEigene Agenda

In einem toxischen Unternehmen verfolgen Mitarbeiter und Abteilungen nur ihre eigenen Interessen. Es wird nicht über den Tellerrand hinausgeschaut. Das Ergebnis ist Silo-Denken. „Erst ich und dann alle anderen.“ Damit ist in einem toxischen Unternehmen, die effektive Zusammenarbeit unmöglich. Ein über die Verhältnisse angepasstes Ego ist einer der Hauptgründe, wieso die Kultur in Unternehmen toxisch wird.

Der Rat des Coaching Institut: Silo-Denken hat bisher noch keine Abteilung oder Unternehmen weitergebracht. Konzentrieren Sie sich auf Kooperation und arbeiten Sie aktiv an der Verbesserung der Zusammenarbeit. Abteilungen die gemeinsam arbeiten sind um 27% innovativer und um 42% effektiver. Nehmen Sie die Anzeichen einer toxischen Unternehmenskultur sehr ernst.

Das vierte Anzeichen einer toxischen UnternehmenskulturEs zählen nur Resultate

In einem toxischen Unternehmen bedeuten Mitarbeiter nichts und Zahlen alles. Die Mitarbeitermotivation und die Absprungrate wird außer Acht gelassen, solange die Zahlen stimmen vergleichbar wie beim Profifußball. Dieses Phänomen ist sehr häufig bei Private Equity geführten Unternehmen zu beobachten. Sprechen Sie auch hierzu mit unserem Führungskräfte Coach.

Der Rat des Coaching Institut: Mitarbeiter sind für erfolgreiche Unternehmen alles! Kümmern Sie sich GUT um Ihre Mitarbeiter und dann kümmern und identifizieren sich genau diese Mitarbeiter um Ihr Unternehmen. Motivierte Mitarbeiter sind um 63% effektiver. -Stellen Sie sich eine Armee von motivierten Mitarbeitern vor. Tun Sie ALLES, damit es Ihren Mitarbeitern gut geht und vergessen Sie nie „SIE ARBEITEN für Ihre Mitarbeiter und nicht andersrum.“

Das fünfte Anzeichen einer toxischen UnternehmenskulturExtrovertierte sind besser als introvertierte Mitarbeiter

In einem toxischen Umfeld gewinnt meistens der, der am lautesten schreit. Was meinen wir damit? Introvertierte Mitarbeiter, meist aus der Entwicklung, sind sehr schlecht in der Eigenvermarktung. Diese Tatsache nutzen die extrovertierten Mitarbeiter aus, meist aus Vertrieb und Marketing, um sich zu profilieren. So entsteht ein unausgesprochener Machtkampf der das Verhalten beider Seiten negativ beeinflusst. Haben Sie schon einmal über Business Coaching nachgedacht?

Der Rat des Coaching Institut: Sein Sie die Stimme der Schwachen. Geben Sie introvertierten Mitarbeitern eine Stimme. Binden Sie genau diese Mitarbeiter regelmäßig in die Entscheidungsprozesse ein. Weisen Sie extrovertierte Mitarbeiter auf ihre Plätze, wenn Sie versuchen andere Mitarbeiter durch ihre Stimme und Präsenz zu dominieren. Hören Sie die Stimmen, die nicht am lautesten sind! So haben Sie die Möglichkeit mehr wertvolle Informationen über Ihr Unternehmen zu sammeln – sei es Zwischenmenschlich oder im Hinblick auf Arbeitsprozesse etc. Anzeichen einer toxischen Unternehmenskultur werden von vielen Arbeitnehmern ignoriert.

Das sechte Anzeichen einer toxischen UnternehmenskulturEs herrscht kein Vertrauen

In einem toxischen Unternehmen hat Vertrauen zwischen Führungskräften und Mitarbeitern keinen Platz. Durch Manipulation, Kontrolle, Silo-Denken, Politik, schlechte Nachrede oder Demotivation ist auch der letzte Funken an Vertrauen verschwunden. Mitarbeiter funktionieren nur und müssen sich ständig umschauen, da ihr Job gefährdet ist – und das gefühlt täglich. In so einem Umfeld schaltet der Mitarbeiter automatisch auf „Überlebensmodus“ nicht auf „Vertrauensmodus“. Die mentalen und körperlichen, chemischen Auswirkungen können nicht nur für die Mitarbeiter sondern auch für das Unternehmen selbst verheerende Folgen haben.

Der Rat des Coaching Institut: Vertrauen kann man nicht kaufen, sondern muss es sich Stück für Stück erarbeiten. Es ist der Job jeder guten Führungskraft, den Vertrauensaufbau zu seiner höchsten Priorität zu machen. Der emotionale Führungsstil ist hier der beste Weg verlorenes Vertrauen Stück für Stück wiederaufzubauen. Wichtig ist darüber hinaus, dass Sie sich trauen Konflikte nicht nur wahrzunehmen sondern sich auch explizit darum zu kümmern. Konsequenz in Ihrem Handeln wird Ihnen das Vertrauen schenken, das eine positive Aufwärtsspirale entstehen lassen kann.

Das siebte Anzeichen einer toxischen Unternehmenskultur – Schlechte Personalabteilung

Die Personalabteilungen in einem toxischen Umfeld funktionieren anders als in einem normalen Unternehmen. Hier ist die Personalleitung meistens schon das erste Problem. „Der Fisch stickt immer zuerst vom Kopf.“ Die toxische Einstellung der Personalleitung führt meistens dazu, dass eben nur toxische Mitarbeiter eingestellt werden. Um es in ein Bild zu fassen: „Das klare Wasser wird immer trüber, bis man nichts mehr erkennt“. Die toxischen Neuzugänge sorgen dafür, dass die guten Mitarbeiter das Vertrauen in die Fähigkeit der Personalabteilung verlieren und langfristig auch anfangen sich aus einer bisher nicht da gewesenen Opferrolle zu beklagen oder das Unternehmen verlassen. Anzeichen einer toxischen Unternehmenskultur können nicht immer sofort erkann werden.

Der Rat des Coaching Institut: Vertrauen und Respekt müssen Teil der Unternehmens-DNA sein. Dies sicherzustellen ist die Aufgabe der Personalabteilung. Die Personalleitung muss klar definieren, welche Mitarbeiter und Führungskräfte die Werte des Unternehmens am besten repräsentieren. Toxische Charaktere müssen bereits im Bewerbungsprozess aussortiert werden.

Das achte Anzeichen einer toxischen Unternehmenskultur – Eskalationskultur

In einem toxischen Unternehmen wird alles eskaliert, und zwar direkt an die höchsten Stellen. Keiner ist bereit Verantwortung zu übernehmen und sich eventuell die Finger zu verbrennen. Eskalationen dienen nicht der Problemlösung, sondern der Jobsicherheit.

Der Rat des Coaching Institut: Hier ist es immer wichtig, den Mitarbeiter wieder zurück zur Ursache zu schicken. Dinge dürfen nur dann eskaliert werden, wenn sie auf keinen Fall bilateral gelöst werden können. Mitarbeiter, die Themen sehr effizient deeskalieren können, müssen belohnt und als Vorbilder hervorgehoben werden. Es muss klar sein: „Ja die Führungskraft ist bei Eskalationen immer für Dich da, aber versuche es zuerst selbst zu lösen – Zeige mir Deine Lösungskompetenz!“ Dies gibt Ihren Mitarbeitern mehr Verantwortung und hebt sie damit aus der vermeintlichen Opferrolle in die Rolle als Regisseur, in der sie entschieden und selbstbewusst handeln! Die Führungsebenen haben dadurch zudem mehr Zeit und Energie sich um die strategische Unternehmensführung zu kümmern.

Das neunte Anzeichen einer toxischen Unternehmenskultur – Die Angstkultur

In einem toxischen Umfeld haben Mitarbeiter ständig Angst. Angst vor schlechter Nachrede. Angst davor Fehler zu machen, Angst vor Experimentierfreudigkeit, Angst vor der Blamage, Angst vor dem Versagen oder Angst vor dem Scheitern. Diese Kultur ist Gift für jedes Unternehmen. In so einem Umfeld kann sich kein Mitarbeiter frei entfalten. Keine Blume blüht, es ist alles grau und trist. Nichts motiviert die Mitarbeiter mehr zu leisten, als sie für ihr Geld müssen. Die Entlohnung wird als Schmerzensgeld angesehen und nicht als Antrieb. Wenn es um Verantwortung geht, wird diese weitergeleitet. Schließlich muss in dieser Angstkultur ja der „Schuldige“ gefunden werden und mit entsprechenden Konsequenzen rechnen.

Der Rat des Coaching Institut: Verstehen Sie was genau Ihren Mitarbeitern Angst macht und eliminieren Sie es so schnell wie möglich. Ist es eine toxische Führungskraft, so muss das Individuum zum Wohle der Gemeinschaft gehen. Ist es der Vorstand, der nicht die Werte des Unternehmens vorlebt, dann muss auch so ein Schwergewicht wie ein Vorstand oder CEO gehen. Indem Sie Mitarbeitern die Angst nehmen, bauen Sie Vertrauen auf, erzeugen Motivation und sorgen dafür, dass Mitarbeiter das tun, wofür sie eingestellt wurden. Sollten Sie weitere Fragen haben, bitte sprechen sie uns an.

Bei weiteren Fragen steht Ihnen das Team des Coaching Institut jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Nur gemeinsam sind wir stark! Haben Sie schon einmal über ein Health Coaching nachgedacht?