



Der Irrtum der „goldenen Methode“
„Viele Anbieter definieren sich über ihre Schule: ‚Wir arbeiten systemisch‘ oder ‚Wir sind NLP-Trainer‘. Für uns ist das zu kurz gedacht. Komplexe Machtgefüge, politische Krisen im Konzern oder strategische Blockaden lassen sich nicht mit einem einzigen Werkzeug lösen. Wir arbeiten methodenagnostisch. Das heißt: Wir analysieren erst das Problem und wählen dann aus über 50 validierten Verfahren der modernen Psychologie und Strategielehre das präziseste Instrument aus.“
Unser Methoden-Spektrum im Hochleistungsbereich
1. Tools für Entscheidungsstärke & Strategie
Wenn der Intellekt dominiert, nutzen wir Harvard-Konzepte, Szenario-Techniken und OKRs. Wir strukturieren Chaos in klare Handlungsoptionen.
- Tools: LINC Personality Profiler (Big Five), Harvard-Konzept, Szenario-Technik, OKRs.
- Einsatz: Strategie-Workshops, Entscheidungsdilemmata, Karriereplanung.
2. Navigation in Machtgefügen (Systemik)
Keine Führungskraft agiert im Vakuum. Wir nutzen Soziogramme und Stakeholder-Mapping, um politische Minenfelder sichtbar zu machen und Allianzen zu schmieden.
- Tools: Soziogramme, Stakeholder-Mapping, Systemische Aufstellungen (Business Constellations), Zirkuläres Fragen.
- Einsatz: Konflikte im Vorstand, Change-Prozesse, politische „Haifischbecken“-Navigation.
3. Resilienz & Persönlichkeits-Architektur
An der Spitze ist die Luft dünn. Wir nutzen Methoden der Positiven Psychologie und Neuro-Leadership, um Ihre Widerstandskraft gegen Druck dauerhaft zu erhöhen.“
- Tools: Resilienz-Training, Glaubenssatz-Arbeit, Stress-Regulation (Neuro-Coaching), Werte-Hierarchien.
- Einsatz: Burnout-Prävention, „Einsamkeit an der Spitze“, persönliche Krisen.
Glossar: Klassische Coaching-Methoden erklärt
Ein Überblick über die gängigsten Werkzeuge, die in unseren Prozessen bei Bedarf zum Einsatz kommen:
Einblick in unsere Werkstatt
Transparenz schafft Vertrauen. Auch wenn wir methodenagnostisch arbeiten, nutzen wir etablierte Frameworks als Basis. Hier finden Sie eine Übersicht der klassischen Instrumente, die wir bei Bedarf in unsere Executive-Prozesse integrieren:
Coaching Methode:
Warum ist systemisches Coaching
so eine wichtige Technik?
Systemisches Coaching gehört heute zu den zentralen Methoden im Coaching. Warum? Weil es nicht nur einzelne Probleme betrachtet, sondern den Menschen immer im Kontext seines gesamten Systems – also seiner Beziehungen, seines Umfelds und seiner Wechselwirkungen – begleitet.
Gerade in komplexen beruflichen oder privaten Situationen liefert systemisches Coaching wertvolle Perspektiven, fördert nachhaltige Veränderungen und stärkt die Eigenverantwortung des Klienten.
In unseren Executive-Coachings nutzen wir diese Perspektive, um komplexe Machtdynamiken sichtbar zu machen und strategische Hebelpunkte im Unternehmen zu identifizieren.

Coaching-Methoden: eine Auswahl führender Tools & Ansätze
für den professionellen Coach

Lösungsorientiertes Coaching
Hier steht nicht das Problem, sondern die Lösung im Mittelpunkt. Der Coach aktiviert Ressourcen und begleitet bei konkreten nächsten Schritten.
- Fokus auf Zielerreichung und praktikable Lösungen
- Ressourcen- und stärkenorientierter Ansatz
- Kurze, effektive Interventionen mit schnellen Erfolgen

Mentales Coaching / Visualisierungstechniken
Gedankliche Bilder helfen, Ziele zu festigen und innere Blockaden zu lösen. Der Klient trainiert seinen Geist, um gewünschte Ergebnisse vorzubereiten.
- Positive Zielbilder stärken Motivation und Handlungssicherheit
- Abbau von Ängsten und Blockaden durch mentale Vorbereitung
- Förderung von Konzentration, Selbstvertrauen und Leistungsfähigkeit

NLP Coaching Methoden
Mit Neuro-Linguistischem Programmieren (NLP) werden Denkmuster bewusst gemacht und gezielt verändert. Sprache, Wahrnehmung und Verhalten werden neu ausgerichtet.
- Arbeit mit Glaubenssätzen, inneren Bildern und Sprache
- Schnelle Veränderung von Denk- und Verhaltensmustern
- Vielfältige Techniken zur Zielerreichung und Konfliktlösung

Persönlichkeitsgestütztes Coaching
Die individuelle Persönlichkeit steht im Zentrum. Stärken, Werte und Motive des Klienten bilden die Grundlage für persönliche Entwicklung und Entscheidungen.
- Analyse von Werten, Motiven und Persönlichkeitsprofilen
- Entwicklung passender Strategien auf Basis individueller Stärken
- Nachhaltige Selbstreflexion und innere Klarheit

Positive Psychologie Coaching
Der Fokus liegt auf dem, was gut läuft. Stärken, Ressourcen und positive Emotionen werden gezielt gefördert, um Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit zu steigern.
- Stärkenorientierung statt Problemfokus
- Förderung von Resilienz, Zufriedenheit und persönlichem Wachstum
- Wissenschaftlich fundierte Interventionen für nachhaltige Entwicklung

Provokatives Coaching
Durch humorvolle Provokation und direkte Konfrontation werden eingefahrene Denkmuster aufgebrochen. Der Coach fordert den Klienten heraus, neue Perspektiven einzunehmen.
- Humorvolle, aber wertschätzende Konfrontation
- Schnelles Erkennen und Auflösen von Blockaden
- Aktivierung eigener Lösungen durch Perspektivwechsel

Ressourcenorientiertes Krisencoaching
In akuten Belastungssituationen werden vorhandene Stärken aktiviert, um Stabilität und Handlungsfähigkeit schnell wiederherzustellen.
- Fokus auf vorhandene Ressourcen und Bewältigungskompetenzen
- Stabilisierung in akuten Krisen und Belastungsphasen
- Entwicklung konkreter, kurzfristig umsetzbarer Schritte

Fallarbeit nach der Harvard-Methodik
Anhand konkreter Situationen werden reale Herausforderungen systematisch bearbeitet. Der Klient reflektiert, analysiert und entwickelt praxisnahe Lösungen.
- Arbeit mit echten oder simulierten Fällen aus dem Alltag
- Förderung von Problemlösekompetenz und Reflexionsfähigkeit
- Direkter Transfer in die Praxis durch realitätsnahe Szenarien
Effektive Coaching Techniken: Reframing, GROW Modell und mehr
GROW-Modell
Das GROW-Modell bietet eine klare Struktur für den Coaching-Prozess. In den vier Schritten Goal (Ziel), Reality (Ist-Analyse), Options (Handlungsoptionen) und Way Forward (konkrete nächste Schritte) wird der Klient systematisch durch seine Zielarbeit geführt. Es unterstützt dabei, klare Ziele zu definieren, die aktuelle Situation realistisch einzuschätzen und lösungsorientierte Handlungswege zu entwickeln.
Reframing
Kognitives Reframing (Umdeutung) Wir ändern nicht die Fakten, sondern deren strategische Bewertung. Was wie eine Krise aussieht (z.B. Verlust eines Marktanteils), definieren wir durch gezielte Kontext-Verschiebung in eine notwendige Bereinigung um. Dies löst Schockstarre und macht sofort wieder handlungsfähig.
Skalierungsfragen
Skalierungsfragen helfen dem Klienten, seinen aktuellen Standpunkt auf einer Skala (z.B. 1–10) zu bewerten. Dadurch wird Selbstreflexion gefördert, der Fortschritt messbar gemacht und Ressourcen aktiviert. Diese Methode ist flexibel und lässt sich in fast jede Sitzung einbauen.
SMART-Zielsetzung
Mit der SMART-Methode werden Ziele konkret und überprüfbar formuliert:
Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch, Terminiert
Die klare Zieldefinition unterstützt den Klienten dabei, fokussiert zu arbeiten, den Fortschritt zu kontrollieren und die Erreichbarkeit des Ziels realistisch einzuschätzen.
Werteklärung (Wertearbeit)
In der Werteklärung werden die persönlichen Werte und Antreiber des Klienten erarbeitet. Dadurch entsteht ein besseres Verständnis für die eigene Motivation, den inneren Sinn und die langfristige Zielorientierung. Diese Klarheit bildet die Grundlage für nachhaltige Entscheidungen und persönliche Entwicklung.
Stärkenorientiertes Coaching
Beim stärkenorientierten Coaching liegt der Fokus auf den bereits vorhandenen Kompetenzen und Ressourcen des Klienten. Anstatt Schwächen zu beheben, werden die eigenen Stärken bewusst gemacht und ausgebaut. Dies steigert die Selbstwirksamkeit, fördert die positive Selbstwahrnehmung und motiviert zu neuen Handlungsschritten.
Inneres Team (nach Schulz von Thun)
Ambivalenz-Management (Inneres Team) Komplexe Entscheidungen erzeugen oft innere Widersprüche (z.B. „Risiko vs. Sicherheit“). Wir behandeln diese Impulse nicht als „Stimmen“, sondern wie einen internen Aufsichtsrat. Wir moderieren diesen Konflikt, bis eine einstimmige, tragfähige Executive-Entscheidung steht.
Zirkuläres Fragen
Beim zirkulären Fragen werden Beziehungen, Wechselwirkungen und Auswirkungen im System des Klienten betrachtet. Diese systemische Fragetechnik erweitert die Sichtweise und hilft, Zusammenhänge besser zu verstehen. Sie regt den Klienten an, über den eigenen Tellerrand hinauszublicken und neue Lösungswege zu erkennen.
Timeline-Arbeit
Regressive Strategie-Planung (Timeline) Statt vager Zielbilder nutzen wir die „Future-Back“-Methode. Wir versetzen uns mental in den Zustand des bereits erreichten Ziels (in 5 Jahren) und rechnen von dort aus rückwärts, welche Schritte heute notwendig sind. Das macht Visionen zu konkreten Meilensteinen.
Das ideale Tool finden – individuell für Coach und Klient
Im Coaching kommt es entscheidend darauf an, das richtige Werkzeug für den jeweiligen Moment auszuwählen. Jedes Anliegen, jeder Klient und jede Situation bringen unterschiedliche Voraussetzungen mit sich. Während der eine klare Ziele formulieren möchte, steht bei einem anderen die Überwindung innerer Blockaden im Vordergrund. Deshalb gilt: Coaching-Tools sind keine Standardlösungen, sondern Bausteine, die individuell kombiniert werden.
Erfahrene Coaches treffen diese Auswahl gezielt, um ihre Klienten optimal zu unterstützen — sei es bei Entscheidungen, Wertefragen, Reflexion oder Stressbewältigung. Auch Klienten profitieren spürbar davon, wenn die eingesetzten Methoden genau auf ihre aktuelle Herausforderung abgestimmt sind.
Welche Tools passen zu welchem Coaching-Thema?
| Coaching-Ziel | Geeignete Methoden und Tools |
|---|---|
| Ziele definieren und strukturieren | GROW-Modell, SMART-Ziele |
| Blockaden und Hindernisse lösen | Reframing, Timeline-Arbeit |
| Komplexe Entscheidungen treffen | Inneres Team, Sparringspartner |
| Persönliche Werte und Sinn klären | Wertearbeit, Positive Psychologie Coaching |
| Emotionale Stabilität und Resilienz stärken | Ressourcenarbeit, Mentales Training |
| Perspektiven erweitern und reflektieren | Skalierungsfragen, zirkuläres Fragen |
Unser Ziel:
Jeder Coaching-Prozess wird individuell gestaltet. So entsteht maximale Wirksamkeit, echte Veränderung und nachhaltiger Erfolg — genau abgestimmt auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Klienten.
Unser methodischer Coaching-Ansatz: fundiert, praxiserprobt, individuell
Unser Coaching basiert auf fundierten psychologischen Modellen und modernen Methoden der Persönlichkeitsentwicklung. Wir greifen auf wissenschaftlich bewährte Ansätze wie systemisches Coaching, lösungsorientierte Methoden, Positive Psychologie und Elemente der Verhaltenstherapie zurück.
Gleichzeitig legen wir größten Wert auf Praxistauglichkeit: Unsere Methoden haben sich in zahlreichen Coachings, Trainings und Entwicklungsprozessen bewährt. Sie sind konkret anwendbar, flexibel einsetzbar und liefern spürbare Ergebnisse — sowohl im privaten als auch im beruflichen Kontext.
Im Zentrum steht dabei stets der Mensch: Jeder Coaching-Prozess wird individuell auf Ihre Ziele, Ressourcen und Herausforderungen abgestimmt. So entsteht ein persönlicher Entwicklungsweg, der nicht nur kurzfristige Impulse liefert, sondern nachhaltige Veränderung ermöglicht.
Fundiert:
Psychologische Modelle, systemisches Coaching, Positive Psychologie
Praxiserprobt:
Anwendbar, bewährt und ganzheitlich auf den Alltag der Klienten ausgerichtet
Individuell:
Maßgeschneiderte Prozesse, ganz individuell angepasst an Ihre Ziele und Stärken
Häufige Fragen zu unserer Methodik
Beraten Sie auch oder stellen Sie nur Fragen?
Im klassischen Coaching ist reine Beratung oft verpönt. Im Executive-Umfeld halten wir das für ineffizient. Wir arbeiten als Sparringspartner. Das bedeutet: Wir wechseln situationsbedingt den Hut. Wir nutzen systemische Fragen zur Reflexion, geben aber als Ex-CEOs und Experten auch klare strategische Impulse, wenn Erfahrungswissen gefordert ist.
Wie wählen Sie die richtige Methode für mein Anliegen aus?
Wir folgen dem Prinzip „Diagnose vor Intervention“. In der ersten Sitzung erstellen wir ein Profil Ihrer aktuellen Herausforderung (politisch, strategisch oder persönlich). Erst dann entscheiden wir, ob wir kognitiv (z.B. Harvard-Konzept), systemisch (Aufstellungen) oder konfrontativ arbeiten. Wir pressen Sie nicht in ein Schema, sondern passen den Werkzeugkasten an Ihre Situation an.
Sind diese Methoden auch remote wirksam?
Ja. Für internationale Mandate nutzen wir digitale Whiteboards und spezialisierte Tools für virtuelle Aufstellungen. Während haptische Methoden wegfallen, ermöglichen digitale Formate eine präzisere Dokumentation der Ergebnisse. Dennoch empfehlen wir für tiefergehende Persönlichkeitsarbeit (z.B. Werte-Hierarchien) zumindest initial ein Präsenztreffen in unserem Institut.
Wie messen wir den Erfolg der angewandten Methoden?
Coaching darf keine „Black Box“ sein. Wir definieren zu Beginn klare KPIs (z.B. „Entscheidungsgeschwindigkeit erhöht“, „Konflikt im Board gelöst“). Methoden wie das Skalieren oder 360°-Feedback-Schleifen machen weiche Faktoren messbar. Sie merken den Erfolg nicht daran, dass Sie sich „besser fühlen“, sondern daran, dass Sie im Tagesgeschäft anders agieren.
