


Systemische Therapie: Systemische Psychotherapie nach DGSF | Familientherapie und Coaching
Systemische Therapie – Menschen im Kontext ihrer Beziehungen und sozialen Systeme. Wir betrachten, wie Sie in Verbindung zu Arbeit, Familie und Freunden stehen. Ihr Leben ist also ein Netz aus solchen Verbindungen. Statt sich nur auf Sie zu fokussieren, können wir so das gesamte System betrachten. Oft ist das nötig, um wirklich zu verstehen, was Sie überhaupt beschäftigt. Wir finden neuartige Lösungen und fördern gesunde und nachhaltige Veränderungen. So ist der Prozess besonders effektiv. Vor allem bei Themen, die über die individuellen Fähigkeiten hinausgehen.
Was passiert in systemischer Therapie?
Es wird zunächst die Dynamik innerhalb eines sozialen Systems analysiert. Das sind Familie, Partnerschaften oder sonstige soziale Beziehungen. Ziel ist es, Muster zu erkennen, die Sie nicht weiterbringen. Durch gezielte Intervention können dann positive Veränderungen herbeigeführt werden.
Coaching fokussiert Lösungsfindung und legt somit großen Wert auf das Hier und Jetzt. Die systemische Therapie dagegen geht auf tiefgehende emotionale Themen ein. Es werden Belastungen behandelt, die oft in der Vergangenheit ihren Ursprung haben. Dieser therapeutische Fokus macht es besonders.
Sie sollten also genau beachten, was Sie suchen. Wenn systemische Therapie Ihnen zusagt, ist eines wichtig. Finden Sie jemanden, der ausreichend qualifiziert ist. Dann kann der Prozess ein großer Erfolg werden. Ob es eine Essstörung oder sonstige Ängste sind. Zirkuläre Verhaltensweisen fangen Sie in einer Art Kreis. In den Sitzungen möchten wir dort ausbrechen.
Beachten Sie immer, welche Therapien von der G-BA (Gemeinsamer Bundesausschuss) zugelassen sind und abgerechnet werden können. Wichtig für die Sitzung ist: Beseitigen Sie alle Störungen. Dann ist Ihre Aufmerksamkeit vorhanden. Besonders bei schwierigen Themen ist das wichtig.
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Systemische Therapie: als Kassenleistung möglich?
In Deutschland ist die systemische Therapie als Kassenleistung für Erwachsene möglich, wenn sie von einem qualifizierten Therapeuten durchgeführt wird. Die Kostenübernahme ist jedoch abhängig von der Krankenkasse und einer ärztlichen Überweisung, die meist für die Einleitung erforderlich ist. Ob nun Verhaltenstherapie oder systemische Familientherapie für Sie das Richtige ist, sollten Sie mit Ihrem Arzt klären.
Vorgehensweisen in der systemischen Therapie und Interaktion
Systemische Therapie arbeitet mit verschiedenen Methoden. Bei psychischer Störung unterscheidet sich der Vorgang zu Beratung und Familientherapie. Das ist selbstverständlich. Aber was genau kommt dabei in Nutzung?
- Refraiming: Verändert die Sicht auf bestimmte Verhaltensweisen oder Ereignisse und bringt neue Perspektiven. Systemische Therapeuten stellen ganz gezielte Fragen. Wir nehmen dadurch neue Sichtweisen ein. Im Kopf legt sich damit ein Hebel um. Diese neue Sichtweise wird jetzt zu unserem neuen Denken.
- Skulpturarbeit: Darstellung von Beziehungen im Raum, um Muster sichtbar und greifbar zu machen. Der Klient wird gebeten, anhand Skulpturen oder Gegenstände bestimmte Situationen darzustellen. Darin lässt sich viel erkennen.
- Genogrammarbeit: Erstellung eines „Familienstammbaums“, um historische und aktuelle Verbindungen zu verstehen. Es ist also ein Stammbaum mit Erweiterungen je nach Ziel der Therapie. Auch diese Übung hilft dabei, Informationen zu den Beziehungen zu erhalten.
- Zirkuläres Fragen: Fördert Einblicke, indem Fragen aus der Perspektive anderer gestellt werden. Man nimmt einen neuen Blickwinkel an. Das kann bei emotionalen Themen helfen, den Druck herauszunehmen. Doch es ist immer ein Prozess. Man sollte nicht denken, dass etwas von allein kommt. Manches benötigt einfach seine Zeit.
So werden Veränderungen angestoßen. Wir nehmen alles unter die Lupe. Eins nach dem anderen. Systemisch bringt Sie das weiter.
psychisch und mit Therapeut: Wie steht es mit der Wirksamkeit?
Die Wirksamkeit systemischer Therapie ist wissenschaftlich belegt. Vor allem bei familiären Konflikten, Beziehungsproblemen, Depressionen und Angststörungen. Sie zeigt besonders gute Ergebnisse bei Klienten, die sich von der herkömmlichen Gesprächspsychotherapie nicht ausreichend angesprochen fühlen. Denn sie nutzt dynamische und interaktive Methoden. So werden Zusammenhänge in sozialen Systemen beleuchtet.
Wir verbinden Theorie und Praxis. Die Beziehungen des Patienten werden als Teil eines Systems gesehen. Auch am Beispiel der Familie lässt sich dies verdeutlichen. Denn innerhalb der Familie kann man viel lernen. Dort liegen wichtige Bezugspersonen. Dort können wir mit lösungsorientierten und fundierten Ansätzen einen Unterschied machen und Veränderung bewirken. Psychotherapieverfahren sind oft klar strukturiert. Mit einem Coach können Sie noch spezifischer auf Ihr Problem eingehen.
Bei Therapie für Erwachsene, Paartherapie oder Familientherapie gilt nur eins. Sie stehen im Mittelpunkt. Die Wirksamkeit der systemischen Therapie und Beratung hängt dabei auch davon ab, ob Sie bereit für Veränderung sind. Wir geben Ihnen Grundlagen und Methoden. Sie müssen diese aber in die Tat umsetzen. Egal, welche Therapieform Sie auswählen. Ob Familienskulptur oder zirkuläre Fragen. Gemeinsam finden wir das, was Ihnen hilft.
Bei der Deutschen Gesellschaft für systemische Therapie finden Sie allerlei Vertreter und Wissen. Dort kommen Sie auch zu einem Psychotherapeuten oder einer Therapeutin. Oder Sie informieren sich einfach. Therapieverfahren, Methoden der systemischen Beratung oder Anwendungsbereiche. Auf der Seite der DGSF finden Sie mehr.
Weiterführende Coaching-Angebote
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Über den Autor
Tim S. Tabrizi ist Gründer und Geschäftsführer des Ihr Coaching Instituts in Frankfurt am Main. Als zertifizierter Executive Coach (ICF, DBVC, DGSF) mit über 15 Jahren Erfahrung leitet er ein Netzwerk von 35 Coaches in ganz Deutschland. Er hat Führungskräfte bei DAX-Konzernen wie Siemens und der Deutschen Bank begleitet. LinkedIn-Profil | Ihr Coaching Institut auf LinkedIn
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Systemische Therapie und Coaching: Ganzheitliche Perspektiven für Führungskräfte
Systemische Therapie und systemisches Coaching gehören zu den wirksamsten Ansätzen in der professionellen Begleitung von Führungskräften und Organisationen. Der systemische Ansatz betrachtet Probleme und Herausforderungen nicht isoliert, sondern immer im Kontext des gesamten Systems – ob Unternehmen, Team oder persönliches Umfeld. Diese ganzheitliche Perspektive ermöglicht tiefgreifende und nachhaltige Veränderungen.
Im Unterschied zu klassischen linearen Beratungsansätzen arbeitet die systemische Methodik mit zirkulären Fragestellungen, Aufstellungen und Perspektivwechseln. Business Coaches mit systemischer Ausbildung helfen Führungskräften, verborgene Dynamiken in Teams und Organisationen zu erkennen und konstruktiv zu nutzen. Systemische Interventionen sind besonders wirksam bei Konflikten, Change-Prozessen und komplexen Führungssituationen.
Bei Ihr Coaching Institut setzen wir systemische Methoden gezielt im Executive Coaching ein. Unsere Coaches sind nicht nur ICF-zertifiziert, sondern verfügen auch über fundierte Ausbildungen in systemischer Therapie und Beratung (DGSF/SG). Diese Doppelqualifikation ermöglicht es uns, sowohl auf der Verhaltens- als auch auf der Beziehungsebene zu arbeiten und so nachhaltige Entwicklungsprozesse anzustoßen.
Systemisches Führungskräfte-Coaching ist besonders effektiv bei der Arbeit mit komplexen Stakeholder-Konstellationen, bei der Integration neuer Führungskräfte in bestehende Strukturen und bei der Begleitung von Transformationsprozessen. Durch die systemische Brille werden scheinbar individuelle Probleme als Ausdruck systemischer Muster erkennbar – und damit lösbar.
Die Kombination von therapeutischer Tiefe und Business-Orientierung unterscheidet unseren Ansatz von rein verhaltensorientierten Coaching-Modellen. Wir arbeiten ressourcen- und lösungsorientiert, ohne dabei die emotionale Dimension von Führung und Veränderung auszublenden.
„Der systemische Ansatz im Coaching hat mir geholfen, die Dynamiken in meinem Vorstandsteam zu verstehen und gezielt zu verändern. Eine Investition, die sich mehrfach ausgezahlt hat.“ – Prof. Dr. H. Bergmann, Vorstand, Frankfurt
Was macht man bei einer systemischen Therapie?
Man arbeitet daran, problematische Beziehungsmuster zu erkennen und zu verändern. Dabei werden aktuelle und vergangene soziale Beziehungen in den Blick genommen. So kann man nachhaltige, positive Veränderungen anregen.
Wann ist eine systemische Therapie sinnvoll?
Sie ist besonders hilfreich bei familiären oder partnerschaftlichen Konflikten. Aber auch bei psychischen Belastungen wie Depressionen, Ängsten oder Verhaltensauffälligkeiten, die in einem sozialen Kontext stehen. Fragen Sie einfach mal nach.
Für wen ist systemische Beratung geeignet?
Systemische Beratung eignet sich für Einzelpersonen, Paare und Familien. Wenn Sie Ihre Beziehungen im größeren sozialen Kontext betrachten wollen, ist es sinnvoll. Auch bei persönlichen Herausforderungen kann dies hilfreich sein.ngen. Und machen Sie einen Aktionsplan, den Sie befolgen können. Familie, Freunde und ein professioneller Berater können hier eine große Hilfe sein.
Wie läuft eine systemische Beratung ab?
In der systemischen Beratung analysieren Klient und Therapeut gemeinsam soziale Beziehungen. Gemeinsam wird ein Ziel gesetzt oder etwas ausfindig gemacht, was im Mittelpunkt stehen wird. Durch gezielte Methoden kommen Sie dann zu neuen Perspektiven und Lösungsansätzen.
Was ist systemische Therapie?
Systemische Therapie betrachtet Probleme im Kontext von Beziehungssystemen – Familie, Partnerschaft, Beruf. Statt nur das Individuum zu behandeln, werden Wechselwirkungen und Muster im System analysiert und verändert.
Wie unterscheidet sich systemische Therapie von systemischem Coaching?
Systemische Therapie behandelt psychische Störungen und ist eine anerkannte Kassenleistung. Systemisches Coaching fokussiert auf Entwicklung und Zielerreichung bei psychisch gesunden Menschen.
Für welche Probleme eignet sich systemische Therapie?
Systemische Therapie ist wirksam bei Beziehungskonflikten, Familienproblemen, Essstörungen, Depressionen, Angststörungen und psychosomatischen Beschwerden. Sie ist seit 2008 wissenschaftlich anerkannt.