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Erst organisieren, dann Ideen Online präsentieren. Was du brauchst, um dein Team virtuell zu überzeugen, verrät Online-Coach Robert Spengler im aktuellen Gastbeitrag.

So präsentierst du deine Ideen im Team auch online erfolgreich │ Robert Spengler

Wertschätzung und kollegiale Nähe sind die besten Voraussetzungen dafür, dass neue Ideen im Team Gehör und Gefallen finden. Ideen Online präsentieren. Doch wie schafft man es als Führungskraft seine Mitarbeitenden im Homeoffice via Zoom, Teams & Co. zu begeistern – und dabei dauerhaft ein Wir-Gefühl herzustellen? „Genau wie immer“, sagt der Präsentations-Profi Robert Spengler. Indem man ihnen zuhört, sie wahrnimmt, am Prozess teilhaben lässt, nicht langweilt und auch online einfach mal Fünfe gerade sein lässt. Alles nur eine Frage der Organisation und des Team-Works. Ideen Online zu präsentieren wird die Zukunft sein!

Hör zu! Dein Team will mit dir diskutieren

„Schon wieder wurde meine Frage im Chat nicht beantwortet.“ Wer im Online Meeting selbst schon einmal übersehen oder vergessen wurde, weiß: es bleibt immer ein Gschmäckle. Deshalb rate ich bereits bei Online-Präsentationen im kleinen Kreis dazu, einen Moderator zu bestimmen. Als neutraler Begleiter eröffnet er das Meeting, führt durch die Agenda und hat den Chat immer im Blick. Das stellt sicher, dass Fragen oder Reaktionen gesehen und in die Diskussion einbezogen werden. Auch wenn mehrere Personen vor lauter Begeisterung durcheinandersprechen, bringt der Moderator wieder Ruhe ins Meeting.

To do:

  • Kleines Meeting ab 5 bis 50 Personen:

Bestimme einen neutralen Moderator, der während deiner Präsentation den Chat beobachtet und die Fragen bündelt. Sollte einmal kein unparteiischer Moderator verfügbar sein, richte als Gastgeber dein Augenmerk aufmerksam auf den Chat. Kündige an: „Ich schaue mal in den Chat, ob ich alle Punkte angesprochen habe!“ Vergewissere dich nochmals am Schluss der Diskussion: „Habe ich alle Fragen beantwortet? Irgendetwas im Chat übersehen?“

  • Große Meetings mit mehreren hundert Teilnehmenden: 

Bestimme einen Moderator und 2-3 Assistenten, die den Chat betreuen, auswerten und die Fragen bündeln, damit du sie in der Diskussionsrunde beantworten kannst. Frage am Schluss nach, ob alle Frage beantwortet wurden. Motiviere dein Auditorium Fragen erneut zu stellen, falls sie übersehen wurden. 

  • Teams in Gruppenräumen

Bestimme auch bei der Aufteilung in Breakout-Rooms einen Moderator oder Gesprächsführer je Gruppe. So sicherst du die aktive Teilnahme und die Qualität bei der Präsentation der Gruppenergebnisse. 

Zeig dich! Dein Team will dich sehen

Verstecke dich nicht hinter deinen Präsentations-Folien. Gib deinen Gästen die Möglichkeit sich auf dich zu konzentrieren. Schau in die Kamera, wenn du direkt zu deinem Team sprichst. Ein kurzer Technik-Check vor dem Online Meeting sichert die Ton- und Bildqualität. Denk daran: Nichts nervt, belastet und frustriert mehr, als eine schlechte Übertragungsqualität.

To do:

Beuge den Ursachen einer Zoom Fatigue aktiv vor:

  • Stelle die Übertragungsqualität sicher
  • 30 Minuten reichen für regelmäßige Meetings
  • Konzentriere dich auf das Wesentliche
  • Bei längeren Vorträgen: plane Pausen ein
  • Aktiviere dein Team
  • Reduziere die Folien deiner PowerPoint Präsentation auf ein Minimum
  • Achte darauf, dass die Folien gut zu lesen sind

Mehr zum Phänomen Zoom Fatigue und was du aktiv tun kannst, damit deine teilnehmenden nicht Zoom-müde werden, kannst du in meinem Impuls-Beitrag „`Zoom Fatigue ist oft hausgemacht`:  Widerworte zur Stanford-Studie von Robert Spengler“ nachlesen.

Sei Mensch! Dein Team braucht auch im Homeoffice ein bisschen Kaffeeküche

Bei all den Tipps zu Technik und Organisation: Vielen fehlt das menschliche Miteinander. Der Small-Talk auf dem Flur, die Abwechslung durch das Gespräch in der Kaffeeküche.  Eben dieses so wichtige Wir-Gefühl, das motiviert. Die Idee der Microsoft-Managerin Carolin Eggers zu ihrem wöchentlich stattfindenden „CWC – Coffee with Caro“-Termin hat Charme: Einfach mal reden, über das, was uns als Menschen beschäftigt. Auch das stärkt das Team und trägt dazu bei, das neue Ideen gerne gehört, diskutiert und aufgegriffen werden – online und live.

To do:

  • Auch online Mensch sein!