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Anzeichen einer toxischen Unternehmenskultur und wie toxische Führung das Betriebsklima vergiftet

Das erste Anzeichen einer toxischen Unternehmenskultur – Keine Fehlerkultur

Toxische Unternehmen sind gefährlich, gefährlich für die Mitarbeiter. Da in toxischen Unternehmen sehr viel Politik betrieben wird, werden Fehler dazu genutzt, um die Reputation von Wettbewerbern systematisch zu zerstören. Dieses Verhalten wird meistens von der Unternehmensleitung vorgelebt und toleriert und von den Mitarbeitern kopiert und imitiert.

Der Rat des Coaching Institut: Fehler machen wir alle. Führen Sie eine Fehlerkultur in Ihrem Unternehmen ein. Lassen Sie zu, dass Mitarbeiter Neues wagen. Bestrafen Sie Fehler nicht, sondern bestärken Sie Ihre Mitarbeiter Fehler zu machen. Nur so entsteht Vertrauen und ein „Out of the Box“ Denken.  

Das zweite Anzeichen einer toxischen Unternehmenskultur – Befehlender Führungsstil

In toxischen Unternehmen dominiert meist der befehlende Führungsstil. Führungskräfte investieren keine Energie und Zeit in Ihre Mitarbeiter. Die Ressourcen, so wie sie von schlechten Führungskräften gesehen werden, müssen einfach funktionieren. Durch Dominanz und Provokation manifestieren schlechte Führungskräfte ihre Macht. Vertrauen und Respekt fehlt vollständig. Mitarbeiter „funktionieren“ in einem solchen System nur und sind nicht bereit die “extra Meile” zu gehen.

Der Rat des Coaching Institut: Wenden Sie eher den Emotionalen Führungsstil an. Versuchen Sie zuzuhören, um zu verstehen, nicht um zu antworten. Arbeiten Sie für Ihre Mitarbeiter nicht gegen sie. Seien Sie ein Coach, Mentor und Sparringspartner und unterstützen Sie ihre Mitarbeiter individuell. Ihre Mitarbeiter werden Ihnen das mit einer massiven Effektivitätssteigerung danken.

Das dritte Anzeichen einer toxischen UnternehmenskulturEigene Agenda

In einem toxischen Unternehmen verfolgen Mitarbeiter und Abteilungen nur ihre eigenen Interessen. Es wird nicht über den Tellerrand hinausgeschaut. Das Ergebnis ist Silo-Denken. „Erst ich und dann alle anderen.“ Damit ist in einem toxischen Unternehmen, die effektive Zusammenarbeit unmöglich.

Der Rat des Coaching Institut: Silo-Denken hat noch keine Abteilung oder Unternehmen weitergebracht. Konzentrieren Sie sich auf Kooperation und arbeiten Sie aktiv an der Verbesserung der Zusammenarbeit. Abteilungen die gemeinsam arbeiten sind um 27% innovativer und um 42% effektiver.

Es zählen nur Resultate

In einem toxischen Unternehmen bedeuten Mitarbeiter nichts und Zahlen alles. Die Mitarbeitermotivation und die Absprungrate wird außer Acht gelassen, solange die Zahlen stimmen. Dieses Phänomen ist sehr häufig bei Private Equity geführten Unternehmen zu beobachten.

Der Rat des Coaching Institut: Mitarbeiter sind für erfolgreiche Unternehmen alles! Kümmern Sie sich GUT um Ihre Mitarbeiter und dann kümmern und identifizieren sich genau diese Mitarbeiter um Ihr Unternehmen. Motivierte Mitarbeiter sind um 63% effektiver. -Stellen ie sich eine Armee von motivierten Mitarbeitern vor. Tun Sie ALLES, damit es Ihren Mitarbeitern gut geht und vergessen Sie nie „SIE ARBEITEN für Ihre Mitarbeiter und nicht andersrum.“

Extrovertierte sind besser als introvertierte Mitarbeiter

In einem toxischen Umfeld gewinnt meistens der, der am lautesten schreit. Was meinen wir damit? Introvertierte Mitarbeiter, meist aus der Entwicklung, sind sehr schlecht in der Eigenvermarktung. Diese Tatsache nutzen die extrovertierten Mitarbeiter aus, meist aus Vertrieb und Marketing, um sich zu profilieren.

Der Rat des Coaching Institut: Seine Sie die Stimme der Schwachen. Geben Sie introvertierten Mitarbeitern eine Stimme. Binden Sie genau diese Mitarbeiter regelmäßig in die Entscheidungsprozesse ein. Weisen Sie extrovertierte Mitarbeiter auf ihre Plätze, wenn Sie versuchen andere Mitarbeiter durch ihre Stimme und Präsenz zu dominieren. Hören Sie die Stimmen, die nicht am lautesten sind!

Es herrscht kein Vertrauen

In einem toxischen Unternehmen hat Vertrauen zwischen Führungskräften und Mitarbeitern keinen Platz. Durch Manipulation, Silo-Denken, Politik, schlechte Nachrede, Demotivation ist auch derletzte Funken an Vertrauen verschwunden. Mitarbeiter funktionieren nur und müssen sich ständig umschauen, da ihr Job, gefühlt, täglich gefährdet ist. In so einem Umfeld schaltet der Mitarbeiter automatisch auf „Überlebensmodus“ nicht auf „Vertrauensmodus“.

Der Rat des Coaching Institut: Vertrauen kann man nicht kaufen, sondern muss es sich Stück für Stück erarbeiten. Es ist der Job jeder guten Führungskraft, den Vertrauensaufbau zu seiner höchsten Priorität zu machen. Der emotionale Führungsstil ist hier der beste Weg verlorenes Vertrauen Stück für Stück wiederaufzubauen.

Schlechte Personalabteilung

Die Personalabteilungen in einem toxischen Umfeld funktionieren anders als in einem normalen Unternehmen. Hier ist die Personalleitung meistens schon das erste Problem. „Der Fisch stickt immer zuerst vom Kopf.“ Die toxische Einstellung der Personalleitung führt meistens dazu, dass eben nur toxische Mitarbeiter eingestellt werden. Um es in ein Bild zu fassen: „das klare Wasser wird immer trüber, bis man nichts mehr erkennt“. Die toxischen Neuzugänge sorgen dafür, dass die guten Mitarbeiter das Vertrauen in die Fähigkeit der Personalabteilung verlieren.

Der Rat des Coaching Institut: Vertrauen und Respekt müssen Teil der Unternehmens-DNA sein. Dies sicherzustellen ist die Aufgabe der Personalabteilung. Die Personalleitung muss klar definieren, welche Mitarbeiter und Führungskräfte die Werte des Unternehmens am besten repräsentieren. Toxische Charaktere müssen bereits im Bewerbungsprozess aussortiert werden.

Eskalationskultur

In einem toxischen Unternehmen wird alles eskaliert, und zwar direkt an die höchsten Stellen. Keiner ist bereit Verantwortung zu übernehmen und sich eventuell die Finger zu verbrennen. Eskalationen dienen nicht der Problemlösung, sondern der Jobsicherheit.

Der Rat des Coaching Institut: Hier ist es immer wichtig, den Mitarbeiter wieder zurück zur Ursache zu schicken. Dinge dürfen nur dann eskaliert werden, wenn sie auf keinen Fall bilateral gelöst werden können. Mitarbeiter, die Themen sehr effizient deeskalieren können, müssen belohnt und als Vorbilder hervorgehoben werden. Es muss klar sein: „ja die Führungskraft ist bei Eskalationen immer für Dich da, aber versuche es zuerst selbst zu lösen – Zeige mir Deine Lösungskompetenz!“

Die Angstkultur

In einem toxischen Umfeld haben Mitarbeiter ständig Angst. Angst vor schlechter Nachrede. Angst vor  Fehler zu machen, Angst vor Experimentierfreudigkeit, Angst vor der Blamage, Angst vor dem Versagen, Angst vor dem Scheitern. Diese Kultur ist Gift für jedes Unternehmen. In so einem Umfeld kann sich kein Mitarbeiter frei entfalten. Keine Blume blüht, es ist alles grau und trist. Nichts motiviert die Mitarbeiter mehr zu leisten, als sie für ihr Geld müssen. Die Entlohnung wird als Schmerzensgeld angesehen und nicht als Antrieb.

Der Rat des Coaching Institut: Verstehen Sie was Mitarbeitern Angst macht und eliminieren es so schnell wie möglich. Ist es eine toxische Führungskraft, so muss das Individuum zum Wohle der Gemeinschaft gehen. Ist es der Vorstand, der nicht die Werte des Unternehmens vorlebt, dann muss auch so ein Schwergewicht wie ein Vorstand oder CEO gehen. Indem Sie Mitarbeitern die Angst nehmen, bauen Sie Vertrauen auf, erzeugen Motivation und sorgen dafür, dass Mitarbeiter das tun, wofür sie eingestellt wurden.

Bei weiteren Fragen steht Ihnen das Team des Coaching Institut jederzeit mit Rat und Tat zur Seite. Nur gemeinsam sind wir stark!